Sonntag, 31. Oktober 2010

Die Päpstin - Probenfotos

Bei der Pressekonferenz (1. September 2010) zu Die Päpstin, dem neuen Musical der Spotlight Musical Produktionen war Sabrina Weckerlin als Hauptdarstellerin schon bekannt gegeben worden. Mathias Edenborn, Dietmar Ziegler und Christian Schöne, die zwar ein Terzett vortrugen, wurden nicht offiziell als Cast-Mitglieder bestätigt.

Dass Mathias Edenborn nun doch fix dabei sein wird, wussten gut informierte Kreise schon etwas länger, in der Fuldaer Zeitung erschien kürzlich eine Strecke mit exklusiven Probenbildern (zu finden hier) als Bestätigung. Von den Fotos her, kann ich folgende Besetzung erkennen (wer die restlichen Darsteller erkennt, möge mir bitte Bescheid geben):

Sabrina Weckerlin ... Johanna, die Päpstin
Mathias Edenborn ... Gerold
Christian Schöne ... Anastasius

Offiziell bekannt gegeben - auf etwa der offiziellen Homepage zum Musical - wurde die Besetzung allerdings noch nicht.

Im Web:

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Victoria's Story...

Es muss wohl wirklich bald Halloween sein

Da will man friedlich universitären Studien nachgehen und dann läuft man so einem Plakat über den Weg. Die Vampire sind wirklich überall angekommen. Mit Twilight hat es begonnen und jetzt zur Halloween-Zeit haben sie wohl weiterhin Hochkonjunktur. Fans eines gewissen Vampirmusicals werden sich wohl an die alten Werbeplakate erinnert fühlen, die nun leider durch "Twilight-Plakate" ersetzt wurden...

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Mittwoch, 27. Oktober 2010

Die französische Revolution kehrt nach Paris zurück

Das als Rock-Oper bezeichnete Musical La Révolution Française wird 2012 in die französische Hauptstadt zurückkehren. Das Stück wurde 1973 uraufgeführt und ist die erste Zusammenarbeit von Claude-Michel Schönberg und Alain Boubil, die sich auch für Erfolge wie Les Misérables, Miss Saigon und Martin Guerre auszeichnen. Für die Produktion werden Marc Lumbroso und Catherine Naubron verantwortlich sein. Sie haben verlautbaren lassen, dass vor den Aufführungen ein Album veröffentlicht werden wird.

Ein anderes Duo, Dove Attia und Albert Cohen (Mozart, l'Opéra Rock), arbeitet ebenfalls an einem Musical, das die französische Revolution zum Thema haben soll. Les Amants de la Bastille (dt. Die Liebenden der Bastille) soll, ebenfalls in Paris, am 25. Februar 2012 im Palais des Sports uraufgeführt werden. Das Musical ist noch im Entstehen, für die Entwicklung wird auf das Team, das schon bei Mozart mitgewirkt hat, gesetzt.

Im Web:

Video zur Wochenmitte: Jana Stelley - Die Hydronauten

Dienstag, 26. Oktober 2010

Wie beim Kindergeburtstag

Peter E. Müller in einem Artikel für welt-online über We Will Rock You in Berlin:
So verewigten sie ihre Hits in der Musical-Revue "We Will Rock You", die vor acht Jahren im Londoner Dominion Theater uraufgeführt wurde. Und gestern Abend Premiere im Theater des Westens erlebte. Es wird mitgesungen, es wird mitgeklatscht: Es herrscht eine Stimmung wie beim Kindergeburtstag.
Kindergeburtstag. Ist für mich gleich: schreiende kleine Kinder. Chaos. Irgendwannn fängt jemand an zu heulen. Nein, das ist nicht, was ich von einem Musicalbesuch erwarte. Aber ich mochte auch Will Will Rock You nicht. Vielleichts liegts ja daran.

Den ganzen Artikel gibts hier.

Sonntag, 24. Oktober 2010

[Film] Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott

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Ein österreichischer Film, in dem nicht hochdeutsch oder deutsch-deutsch gesprochen wird. Ein österreichischer Film, der auch tatsächlich in Österreich (genauer gesagt in Graz) gedreht wurde. Alleine das empfinde ich schon als erwähnenswert. Das sind allerdings nicht die einzigen Stärken des Films. Er ist einfach herrlich schräg und amüsant. Schon klar, man muss sich einlassen können darauf und nicht auf Subtilität bestehen. Denn subtil ist dieser Film gewiss nicht. Das muss er auch gar nicht sein, denn er nimmt sich selber auch nicht ernst und ist damit äußerst erfolgreich und witzig.
Worum geht's? Toni und Horst sind beste Freunde und leben zusammen in der Wohnung von Horst verstorbener Großmutter. Dass die Großmutter tot ist, weiß das Finanzamt allerdings nicht und als der Bürgermeister der alten Dame zum 95. Geburtstag gratulieren will, brauchen die beiden schnell eine Oma. Toni schlägt vor sich einfach eine "auszuborgen", für ein paar Stunden wird sie schon niemand erwischen und so entführt er eine alte Dame aus dem nahe gelegenen Krankenhaus. Dumm nur, dass er dabei gerade an Elfriede Ott gerät und damit der Schlamassel seinen Lauf nimmt.

Michael Ostrowski und Andreas Kiendl geben Toni und Horst, die beiden Chaoten, denen alles bald über den Kopf wächst, absolut glaubhaft und mit viel Komik. Ihnen nimmt man ab, dass sie nicht weiter denken als ihre Nasenspitze und ungewollt in eine solche Geschichte schlittern könnten. Elfriede Ott spielt Elfriede Ott und auch das herrlich komisch, mit viel Selbstironie und einer herrlichen Szene, in der sie etwas benebelt auf dem Bett steht und wiehert. Der Film ist bis in die Nebendarsteller exzellent besetzt (mit dabei sind u.a. Angelika Nidetzky, Gerhard Liebmann, Simon Hatzl und Thomas Mraz). Regie führte Andreas Prochaska, der sich zusammen mit Ostrowski, Uwe Lubrich und Alfred Schwarzenberger auch für das Buch auszeichnet.

Mein Fazit: Der Film hinterlässt einen mit der Frage, ob man das wirklich gerade gesehen hat, so schräg und seltsam ist er teilweise. Doch man hat und es war sogar sehr unterhaltsam!

Im Web:

Our First Mistake - Kerrigan and Lowdermilk sammeln genügend Geld für das erste Album

Kennt ihr Kerrigan and Lowdermilk? Nein? Dann wird es aber Zeit. Kerrigan and Lowdermilk, ein geniales Duo, das wunderbare Musicalmusik schreibt. Ja, ich sage genial und ich meine es auch so. Die Lieder der beiden sind die schönsten und berührendsten Lieder, die ich seit langem gehört habe. Schöne und auch eingängige Melodien und intelligente Texte. Mal lustig, mal nachdenklich, aber niemals einfach nur so dahin. Ein wirklich frischer Wind fürs Musical, der sich äußerst angenehm vom Einheitsbrei abhebt, den man manchmal da draußen erlebt. Seit Jahren hört man in Österreich und Deutschland an vielen Orten die immer gleichen Melodien, die natürlich nicht per se schlecht sind, aber leider viel Aufmerksamkeit von kleineren und neueren Kompositionen lenken.
Kerrigan and Lowdermilk sind vermutlich in Deutschland oder gar Österreich wenig bekannt und wahrscheinlich erreichen sie auch in den USA nur einen kleinen Teil der Musicalfangemeinde. Kennt der durchschnittliche Broadway-Gänger/ die durchschnittliche Broadway-Gängerin die beiden? Ich weiß es nicht. Ich hoffe es. Sie haben zumindest eine Reihe von Broadway-Stars bereits für sich gewonnen, die bei Konzerten ihre Lieder interpretieren und damit auch ihre Bekanntheit steigern.

Vor einer Weile haben nun Kerrigan and Lowdermilk angekündigt ein Album produzieren zu wollen und ihre Fans aufgerufen dafür Geld zu spenden:

Sie haben es geschafft und ihr ursprüngliches Ziel sogar noch weit übertroffen. Wahrscheinlich auch durch die Anreize, die sie besonders fleißigen Spendern geboten haben.

Pledge $70 or more

Free download of the "Our First Mistake" Sheet Music on newmusicaltheatre.com AND a private invitation to a live-streaming internet concert • Signed CD • Digital Extras
oder

Pledge $150 or more

Your name will be included in the liner notes for the album AND we will record a personalized greeting for your outgoing voicemail message. • Plus EVERYTHING above.

Nachzulesen hier. Man mag davon halten, was man möchte. Ist es legitim die Fans für ein Album zahlen lassen, von dem sie noch nicht wissen, was genau es eigentlich enthalten wird? Sollte es nicht reichen Künstler zu unterstützen indem man Tickets zu ihren Konzerten oder anderen Aufführungen kauft? Heutzutage wahrscheinlich nicht mehr. In finanziell schweren Zeiten gibt es vermutlich wenige Produzenten, die tausende von Dollar in ein relativ unsicheres Projekt investieren. Schade eigentlich. Ich möchte wetten, es gäbe viele talentierte Künstler/Künstlerinnen, die eine Chance verdient hätten während in den diversen Musical-Theatern der gefühlt hunderste Aufguss von Tanz der Vampire oder das in meinen Augen wenig einfallsreiche Ich war noch niemals in New York gespielt werden.

Zurück zu Kerrigan and Lowdermilk. Ich freue mich, dass es ihnen gelungen ist ihr Ziel zu erreichen und zu übertreffen und hoffe, dass das Album wie geplant im Dezember 2010 erscheinen wird. Hoffentlich wird es dann auch für europäische Konsumenten möglichst einfach zu erwerben sein. Schon jetzt gibt es übrigens Noten über den Online-Shop zu kaufen.

Ich möchte diesen Beitrag mit einem meiner Lieblingslieder beenden, das wunderbaren Text, schöne Melodie und großartige Interpretation vereinigt:



Kerrigan and Lowdermilk im Web:

Freitag, 22. Oktober 2010

Drew Sarich bei den Proben für TANZ DER VAMPIRE


Ein 42 Sekunden langes Video von den Proben des Bald-Krolocks Drew Sarich. Es zeigt uns ... nichts. Oder so gut wie nichts. Er sagt nichts, er singt nichts, er tut nicht einmal besonders viel. Dafür kann er wirklich schön zuhören.

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Musik, Theater, Musiktheater und was es sonst noch so gibt. So lautet der Titel meines Blogs, mit dem ich mir gerne alle möglichen Themenbereiche offen lasse (mein Privatleben werde ich aber trotzdem nicht diskutieren). 
Warum dieser Blog? Hauptsächlich weil ich gerne meine Meinung zu aktuellen Theater- und Musicalproduktionen abgebe (hin und wieder auch Ballett) oder aktuelle Entwicklungen etc. kommentiere. Ich versteh mich nicht als Informationsblog, auch wenn ich durchaus gerne Neuigkeiten poste, die aber sicherlich nicht exklusiv sein werden. Dieser Blog wird vielmehr subjektive Meinungen enthalten, die ich aber durchaus auch gerne diskutiere. Sollte das überhaupt jemand lesen. ;-)